Newsletter No.10 (März 2019)

Liebe Kolleg*innen, liebe Interessierte (English version below),

(hier gibt es den Newsletter als pdf)

wir freuen uns unglaublich über den großen Rückhalt für die Kampagne, der bei der Personalversammlung in der letzten Woche deutlich geworden ist. Ihr habt mit großer Klarheit die Probleme mit dem hohen Ausmaß an Befristungen an unserer Uni klar gemacht und eure Forderung nach schnellen Veränderungen vorgebracht. Es ist gut, dass wir zusammenstehen und das Präsidium nicht aus der Verantwortung entlassen! Unsere Initiative tüftelt nun an den nächsten Schritten, um nicht locker zu lassen und unser Ziel zu erreichen. Wir halten euch dazu auf dem Laufenden (der nächste Newsletter enthält konkrete Ergebnisse) und möchten euch weiterhin dazu einladen bei uns mitzumachen. Schreibt uns doch einfach und kommt zu unseren Treffen! Wir freuen uns über jede einzelne Person, die Lust hat sich ab und zu einzubringen. Was jetzt aber erst einmal ganz konkret zählt: der Warnstreik kommende Woche Dienstag!

Mit solidarischen Grüßen

Uni Kassel Unbefristet

***

Dear friends and colleagues,

We are incredibly pleased with the great support of the campaign, which became clear at the staff meeting last week. With great clarity, you have brought up the problems with the high degree of limited contracts in our university and made your demands for rapid changes. It is great that we stand together and do not dismiss the university management from their responsibility!

Our initiative is now planning the next steps to continue with organizing and reach our goal. We will keep you up to date (the next newsletter will contain concrete results) and would like to invite you to join us. Just write us and come to our meetings! We are happy about every single person who wants to get involved from time to time. But what really matters now is the warning strike next Tuesday!

With solidary greetings,
Uni Kassel Unbefristet

26.März: Warnstreik im Rahmen der Tarifverhandlungen des Landes Hessen

Die Tarifverhandlungen in Hessen laufen, am 28./29.März ist der nächste Termin angesetzt. Die Gewerkschaften rufen daher für den 26.März (kommenden Dienstag) zum Warnstreik auf, an dem sich möglichst alle zahlreich beteiligen sollten um einen guten Abschluss zu erreichen.

Ab 8.00 Uhr wird es an der Uni ein Streikfrühstück im K10 geben, dort wird Material vorhanden sein, um Schilder zu basteln. Vom K10 drehen wir gemeinsam eine Runde über den Campus am Hopla und gehen dann zur Demo (ab 9.30 Uhr vor dem Ottoneum).

Wir sehen uns dort – nehmt eure Kolleg*innen mit und lasst uns gemeinsam unsere Forderungen verdeutlichen!

Mehr Infos zum Beispiel bei der GEW: https://www.gew-hessen.de/tarifbesoldung/tarifrunde-hessen-2019/warnstreik-tv-h-2632019/?fbclid=IwAR0HTKJXy2dRJsQTylrrJSiF9Hq2qLt3jiMOz7VDObKSN6TLCvhucWRGzZc

Abwesenheitsnotiz während des Warnstreiks

Eine einfache und effektive Möglichkeit möglichst viele Menschen vom Streik wissen zu lassen, ist die Einrichtung einer Abwesenheitsnotiz im E-Mail-Postfach. Ihr könnt zum Beispiel einfach diesen Text verwenden:

„Ich bin heute im Warnstreik!

Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 1. Februar 2019 mit dem Land Hessen über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäftigten in Hessen. Bisher hat der Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt.

Wesentliche Forderung ist die Erhöhung der Tabellenentgelte um sechs Prozent, mindestens aber um 200 Euro. Zudem erwarten die Beschäftigten an den Hochschulen endlich eine Eindämmung der Befristungen. Allein die Uni Kassel hat 2017 zu 96% befristete Verträge vergeben. Damit muss Schluss sein, Daueraufgaben müssen endlich entfristet werden. Zudem fordern die Gewerkschaften, dass auch die Beschäftigung der Hilfskräfte tariflich abgesichert werden muss. Im Land Berlin ist das bereits der Fall. Zur Durchsetzung ihrer Forderungen haben die Gewerkschaften zu einem ganztägigen Warnstreik am 26. März aufgerufen. Daher werde ich heute keine E-Mails beantworten und keine Telefonanrufe entgegennehmen. Ich freue mich aber über Solidaritätsbekundungen.

Solidarische Grüße,

xyz“

Unsere Pressemitteilung zur Personalversammlung wurde von der HNA aufgegriffen

Unsere Pressemitteilung „Der Geist ist aus der Flasche“ wurde in der HNA inkl. eines Kommentars der Hochschulleitung aufgegriffen: „Eine pauschale Entfristungs-Dienstvereinbarung mit dem Personalrat … halte die Hochschule aber nicht für zielführend.“

Wir wiederholen: Eine freiwillige Selbstverpflichtung (aka Leitlinie) ohne konkrete, umfassende und überprüfbare Maßnahmen hilft uns nicht. Solange es keine Verbindlichkeit gibt, an die sich beide Seiten halten, wird sich nichts verändern.

Kampagne „Frist ist Frust“ – Dauerstellen aus dem Hochschulpakt

Vor kurzem ist die Petitions-Kampagne „Frist ist Frust“ von GEW, ver.di und dem NGAWiss (dessen Teil wir sind) gestartet. Die Forderung: Wenn die Mittel des Hochschulpaktes verstetigt werden, müssen auch die entsprechenden Stellen entfristet sein. Für eine vollständige Verwendung der Hochschulpaktmittel für Dauerstellen!

Unterschreibt doch die Petition und leitet sie an eure Kolleg*innen weiter – auf allen Ebenen bewegt sich etwas, diese Chancen dürfen wir nicht verstreichen lassen.

Direkt zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/frist-ist-frust-entfristungspakt-2019

Weitere Informationen: http://frististfrust.net/

English Version of the complete Newsletter

March 26: Warning strike in the context of collective bargaining in the state of Hesse

The collective bargaining in Hesse is underway, on 28/29 March the next appointment is scheduled. The unions therefore call for March 26 (next Tuesday) on a warning strike, in which as many as possible should participate in order to achieve a good deal.

From 8.00 o’clock there will be a strike breakfast in the K10 at the university, there will be material to make signs. From the K10 we make a round together on the campus at the Hopla and then go to the demo (from 9.30 clock close to the Ottoneum). See you there – take your colleagues along and let us articulate our demands together!

More information you can e.g. get from the GEW: https://www.gew-hessen.de/tarifbesoldung/tarifrunde-hessen-2019/warnstreik-tv-h-2632019/?fbclid=IwAR0HTKJXy2dRJsQTylrrJSiF9Hq2qLt3jiMOz7VDObKSN6TLCvhucWRGzZc

Notice of absence during the warning strike

A simple and effective way to let as many people as possible know about the strike is to set up an absence notice in the e-mail inbox. For example, you can just use this text:

„I am on strike!

The trade unions have been negotiating since 1 February 2019 with the German federal state of Hesse on a salary increase for employees of the federal state in Hesse. So far, the employer has not submitted any offer.

The main demand is the increase of salaries by six percent, but at least by 200 euros. In addition, the employees at the universities expect finally an end to policy of fixed term contracts. In 2017 the University of Kassel alone singed 96% of their contracts as fixed term contracts. This must stop, permanent tasks require permanent contracts. In addition, the trade unions demand that the student assistants must be integrated into the Collective Bargaining Agreement. This is already the case in the federal state of Berlin.

To enforce our demands, the trade unions call for a one day warning strike at the University of Kassel on March 26th. Therefore, I will not answer any e-mails nor phone calls today. However, feel free to send me a solidarity message.

In solidarity,
xyz “

Our press release on the staff meeting was taken up by the HNA

Our press release „The spirit is out of the bottle“ was taken up in the HNA incl. a comment from the university management: „The university thinks that a comprehensive service agreement with the staff council … is not purposeful.“ We repeat: A voluntary commitment (aka guideline) without concrete, comprehensive and verifiable measures does not help us. As long as there is no liability to which both sides stick, nothing will change.

 

Campaign „Frist is frustration“ – permanent positions from the university pact

Recently, GEW, ver.di and the NGAWiss (of which we are a part) have been launching the petition campaign „Frist is Frustration“. The demand: If the funds of the University Pact will be put on a permanent basis, also the corresponding positions must be permanent. For a full use of the University Pact for permanent positions!

Sign the petition and forward it to your colleagues – there is movement on all levels and we must not let these opportunities pass.

Direct link to the petition: https://www.openpetition.de/petition/online/frist-ist-frust-entfristungspakt-2019

Further information: http://frististfrust.net/

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