Schluss mit Hire & Fire!

Kennt ihr Kolleg*innen in der Philosophie, Theologie, Anglistik/Amerikanistik, Germanistik oder Romanistik? Einige Unterschriften sind schon bei uns angekommen. Aber wir denken, da geht noch mehr.



Gerade der Blick in die USA, nach England oder Frankreich zeigt, dass Hochschulen auch andere Perspektiven bieten können: In Deutschland sind etwa 93 Prozent der Wissenschaftsmitarbeiter*innen befristet angestellt – in Frankreich und England sind es weniger als 30 Prozent, in den USA sogar nur 14 Prozent! Das liegt auch an der starken Fixierung auf Professuren in Deutschland. Die angekündigten neuen Professuren in Hessen stärken genau diesen Trend. Für viele Beschäftigten am „unteren Ende“ fehlen weiterhin dauerhafte Stellen für die Daueraufgaben.  

Wir fordern: Schluss mit Hire and Fire! Wir brauchen Arbeit mit Perspektive! Das müssen wir Landesregierung und Hochschulleitung deutlich machen.Helft uns in den nächsten Tagen nochmal unsere Petition richtig bekannt zu machen.



Befristung frustriert, verunsichert, und sie beeinträchtigt die Gesundheit von Angestellten. Befristung wirkt sich negativ auf das Beschäftigungsklima aus und gefährdet gute Lehre, Forschung und Verwaltung an unserer Universität. Die Ankündigungen neuer Professuren und der allmählichen Entfristung von LfbAs in größerem Ausmaß ändern an dieser Situation kaum etwas, sondern ignorieren systematisch den Umstand, dass jenseits der Aufrechterhaltung grundständiger Lehre weiterhin zahlreiche Daueraufgaben von befristeten MitarbeiterInnen erledigt werden, notfalls auch zusätzlich zu ihren offiziellen Pflichten und zu Lasten ihrer „wissenschaftlichen Qualifizierung“.

Noch kurz vor den einschneidenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie  unterzeichneten am 11. März 2020 die Präsidentinnen und Präsidenten mit der Wissenschaftsministerin Angela Dorn den hessischen Hochschulpakt, der die Finanzierung der Hochschulen ab dem Jahr 2021 für fünf weitere Jahre regelt.

Mit diesem Geld soll unter anderem die Zahl unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse ausgebaut werden. Nun ist es an uns dafür zu sorgen, dass der Geldsegen auch tatsächlich für Personal und Entfristungen genutzt wird. Mit unserer Petition fordern wir transparente Verhandlungen über die Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschule und so schließlich die Umsetzung der Entfristungsziele.

Wenn du auch möchtest, dass das Befristungsunwesen an der Uni Kassel beendet wird, unterschreibe die Petition und verbreite Sie auch unter Deinen KollegInnen.

Gerade in Zeiten von Corona sind prekär Beschäftigte auch an der Universität durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus noch mehr von Unsicherheit betroffen als sonst. Dennoch ist nach aktuellem Kenntnisstand noch nicht einmal eine automatische und angemessene Verlängerung der Beschäftigungsdauer für alle davon Betroffenen vorgesehen. Mit unserer neuen Petition wollen wir ein beeindruckendes Votum der Beschäftigten der Universität Kassel für die Nortwendigkeit von mehr Entfristungen erreichen, mit dem wir uns an die Universitätsleitung und die Landesregierung wenden wollen.



Und natürlich freuen wir uns, wenn Du auch darüber hinaus aktiv bei Uni Kassel Unbefristet mitmachst.

Wenn Du über die Aktivitäten von Uni Kassel Unbefristet auf dem Laufenden bleiben möchtest, hier kannst du dich direkt in den Newsletter eintragen: https://unikasselunbefristet.com/kontakt/

Auf unserer facebook-Seite gibt es die nächsten Tagen weitere Bilder, um die Petition zu verbreiten: https://www.facebook.com/UniKasselUnbefristet

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